Lesereise ’16/7: Frau Autorin auf rutschigen Schuhen


Hui, heute Morgen war es knapp. Da hätte ich beinahe die Postauto-Station am Bahnhof Chur nicht gefunden, denn ich hab zuerst nach einem Bus nach Flims gesucht und erst dann gemerkt, dass ich ein Postauto brauche. Aber zum Glück war ich schon früh da. Die Aussicht von der Station war auf jeden Fall das Früheraufstehen wert.

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Wow! So was hab ich nicht erwartet, als ich die Rolltreppe hochkam.

In Flims gestaltete sich die Suche nach der Schule ebenfalls zuerst schwierig. Ich sah das Gebäude von Weitem, aber fand nicht die richtige Abzweigung. Ausserdem musste ich mich richtig konzentrieren, um auf dem eisigen Boden nicht auszurutschen. Erkenntnis des Tages: Meine Schuhe mögen für Schnee im Flachland taugen, für Schnee in Graubünden sind sie aber etwas zu „flach“, höhö. Gut hatte ich mit meinem schweren Buchkoffer noch ein „drittes Bein“ und rutschte so nur, fiel aber nicht hin.

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Eindrucksvolle Kulisse bei Flims

 

„Aufgetaute“ Schülerinnen und SChüler

Während der ersten Lesung hatte ich zwei sehr ruhige Klassen und war mehr am Erzählen und Lesen, als am Interagieren. Die zweite Klasse war schon etwas aufgetauter an diesem Morgen und vor allem die erste Reihe hatte schon viele Fragen vorbereitet. Es hat mich irrsinnig gefreut, als mich im Anschluss mehrere Schüler ganz interessiert angesprochen haben. Sei es, um über ihren Lieblings-Anime zu quatschen, zu fragen, wo man Mangas kaufen kann oder einfach, um in die für sie noch fremde Welt der japanischen Sagen einzutauchen.

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Mit dem Posti zurück …

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BuchMarathon und meine erste Weihnachtsdeko

Zurück gings wieder mit dem Posti und ich hab dieses Mal die Aussicht ein bisschen mehr genossen als bei der Hinfahrt. Da wieder Mittwochnachmittag war und ich frei hatte, setzte ich mich wieder ins Restaurant wie letzte Woche, bewaffnet mit Buch und Laptop fürs Schreiben. Allerdings war ich so spät unterwegs, dass ich schliesslich beim Buchlesen hängen blieb – auch, weil ich das Ende in Reichweite sah und nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Um doch noch etwas Bewegung in die Beine zu bekam, watschelte ich abermals durch die Shoppingstrassen und erlag der Versuchung, in einen Dekoladen zu gehen. Da wars um mich geschehen, hihi ^.^ Eigentlich wollte ich ja noch etwas warten, weil mir das ganze Weihnachtsbrimborium jetzt schon viel zu viel und zu früh erscheint. Aber die viele Deko hat mich dann doch verführt. Ich hab zum ersten Mal eigene Weihnachtsdeko für meine Wohnung gekauft. Juhai! Sie ist meeeeggaaa schön. Denk ich zumindest. (Frau Autorin hat sich aber nicht überlegt, wie sie das alles jetzt ohne Brüche nach Hause bringen soll, tztz)

Morgen wird ein ziemlich langer Tag. Der wohl längste und anstrengendste der Lesereise. Denn es geht zuerst in die Lenzerheide und gleich anschliessend nach Zizers. Und schliesslich und endlich wieder drei Stunden am Abend nach Hause.

Puh! Hoffentlich klappt alles!

Schon ganz aufgeregt grüsst eure Bettina

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