Lesereise ’16/3: Schreibworkshop! Yatta!


Ich hab es getan! Mein erster Schreibworkshop dieser Lesereise hat geklappt. Es lief nicht immer ganz reibungslos und ich weiss jetzt, wo ich einige Übungen etwas anpassen und vor allem besser definieren muss, aber eigentlich bin ich heute ganz fröhlich und auch ein wenig stolz auf mich weitergereist. (Meine Hochdeutsch-Routine konnte ich übrigens gleich weiter trainieren). Es kamen einige lustige und kreative Texte zusammen und ich bilde mir ein, dass doch das eine oder andere bei den Schülerinnen und Schülern in Erinnerung bleibt.

Der Power-Nusskuchen

In Zuoz begann alles gestern Abend mit einem wirklich steilen Anstieg bis zum Hotel. Mit zwei Koffern und – schon wieder – Backsteingässchen war das nicht leicht. Das Hotel war aber irrsinnig herzig und gemütlich und der nette Rezeptionist sorgte sogar für ein Lunchpaket, als ich klagte, dass ich noch vor Frühstück losmüsse. Von dem Nusskuchen zehrte ich den ganzen Tag, der strotzte so vor purer Energie in Form von dicken Nüssen. Von meinem Zimmer des historischen Hotels aus hatte man einen wunderschönen Ausblick direkt auf den Dorfplatz mit Brunnen. Herrlich! Wie schon zuvor erzählt, machte mir nur das Internet einen Strich durch die Rechnung. Dafür schlief ich aber auch endlich etwas ruhiger.

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Abendspaziergang, mit Blick aufs Hotel

Lesung Im Schwimmbad

Die Bibliothekarin Ruth Bezzola-Wagner des Lyceum Alpinum Zuoz holte mich früh ab und zeigte mir den Weg ins Gymnasium, wo Workshop und am Nachmittag auch die Lesung stattfanden. Das Schulgelände (mit Internat) war ungewohnt riesig – wenn ich da an meine kleine Kanti denke … – und sehr verwinkelt. Da konnte ich Ruths Führung und Gesellschaft gut brauchen. Am Mittag blieb  viel Zeit, um bei bestem Wetter in der Sonne zu lesen und in der gemütlichen Mensa zu essen.

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Mittagspause im Lyceum: Sünnele und Lesen 🙂

 

Das „Globe“, in dem ich die Lesung führte, war ursprünglich ein altes Schwimmbad und ich wie auch einige Schüler fanden das Ganze ziemlich amüsant, weil man zwischen den Bankreihen nach unten schielen und blaue Kacheln entdecken konnte.

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So sah mein Lesungsort heute aus. Man beachte die blauen Kacheln im Hintergrund neben der Treppe.

Nach der Lesung gingen zwei Bücher an ihre neue (erwachsene) Besitzerin, womit sich mein Mitnehm-Dalass-Saldo auf Minus-Eins änderte. Ein Umstand, den ich in Chur gleich ausnutzte, um noch ein Buch für die Zugfahrt von morgen zu kaufen. Die Rechnung muss ja auch aufgehen, nicht wahr?

Jetzt bin ich nach einer traumhaftschönen Zugfahrt in Chur angekommen, wo ich die nächsten Tage bleiben werde. Von hier geht’s morgen nämlich nach Felsberg.

Bis zum nächsten Bericht, eure Bettina!

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